Spa Portraits

 

Liebreiz Kosmetik, das Institut von Louisa Galland, liegt in einer kleinen Ladenzeile am Stadtrand von Hannover. Es ist auch die Gegend, in der Louisa aufgewachsen ist. Wo sie heute mit großem Erfolg kosmetische Behandlungen durchführt, war früher die Bäckerei, in der sie regelmäßig ihre Brötchen kaufte.

An der Schule war sie eher mäßig interessiert, sagt sie von sich selbst, und absolvierte zunächst die mittlere Reife. Ihre Interessen waren eher Mode, Schönheit und Pflege. Also entschloss sie sich, eine Kosmetikschule zu besuchen. Dort erkannte sie dann, wozu Mathe, Chemie und die anderen Fächer gut waren – und ihr Ehrgeiz wurde geweckt. Also holte sie nach der Kosmetikausbildung ihr Abitur nach, das sie als eine der Besten abschloss. Berufserfahrung sammelte sie dann im Spa des Crowne Plaza Hotel Hannover, wo sie auch schon ein Praktikum im Rahmen der Ausbildung absolviert hatte. Dort blieb sie insgesamt acht Jahre, bevor sie entschied, sich selbstständig zu machen.


 

Aziz Beauty Lounge. Octavia Aziz war international unterwegs bis sie im 5-Sterne-Hotel Europäischer Hof viele Jahre das Spa geleitet hat. Heute ist sie 66 Jahre alt und mit ihrem exklusiven Institut „Aziz Beauty Lounge“ seit geraumer Zeit sesshaft geworden. Ihr hochwertiges Medical Beauty-Konzept wissen nationale wie internationale Kunden zu schätzen.

Eigentlich wollte sie Maskenbildnerin werden und das Metier in den USA erlernen, aber die Eltern hatten etwas dagegen. So machte sie zunächst eine Frisörausbildung, die sie für den Maskenbildnerberuf ebenfalls gebraucht hätte, und ging danach noch ein Jahr auf die Kosmetikschule in Mannheim. Dazu begann sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, die sie jedoch nicht abgeschlossen hat. Zwischen den Ausbildungen arbeitete Octavia Aziz r Helena Rubinstein und Max Factor. Es folgten zwei Jahre in einem Institut in der Schweiz. Eine weitere Station war Paris. Dort war sie als Kosmetikerin bei Maniatis beschäftigt und erhielt bereits einen ersten Eindruck der arabischen und iranischen Upperclass. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat entschied sie sich für die Selbständigkeit und eröffnete in Mannheim ihr erstes Institut. Später zog sie noch einmal um und entschied sich in Heidelberg erneut für ein eigenes Geschäft. Sie absolvierte Ausbildungen in Lymphdrainage, bioenergetischer Massage, Shiatsu, Reiki, Magnetfeldtherapie, Farblicht und erweiterte ihr Angebot. Später verkaufte sie ihr Institut und folgte ihrem Mann, einem Iraker, in die Arabischen Emirate nach Abu Dhabi. Vor Ort erwarb die quirlige Unternehmerin in einer Villa neue Räumlichkeiten. Das Institut verfügte über acht Kabinen und sie hatte zehn Mitarbeiter unterschiedlicher Nationalitäten wie Inderinnen, Libanesierinnen, Marokkanerinnen und Syrerinnen. In dieser Zeit übernahm sie zudem die Vertriebsagentur von Environ für den Mittleren Osten und Indien und war Ansprechpartnerin für den Produktverkauf sowie die Schulungen für die Depositärinnen. Damals besuchte Octavia Aziz regelmäßig den Kongress von Environ in Südafrika, genoss den Austausch mit über 100 anderen Depositären und lernte das Thema Needling kennen, das sie bereits im Jahr 2000 in ihrem Institut in Abu Dhabi anbot.

Mit Know-how und Leidenschaft - Mutter und Tochter betreiben gleich zwei Institute in Pforzheim: eines in der Habermehrstraße und ein weiteres in der Dillsteinerstraße. Sie und ihre Mitarbeiterinnen sind mit Herzblut am Werk und kennen keinen Stillstand. Jeder hat sein Spezialgebiet. Das wissen auch die Kunden zu schätzen und genießen moderne Anwendungen auf hohem Niveau.

 

Beide Institute sind identisch gestaltet. Das gilt auch für die Kabinen: elegant, nicht zu viel Ware und Dekoration, weißes Holz, ein Tower, der in Dunkelbraun gehalten ist. Dazu ein hochwertiger Boden in brauner Holzoptik. Auch bei den Behandlungsliegen wurde nicht gespart. Die Bilder an den Wänden passen zu den Farben in denumlichkeiten. Eine Dekorateurin wechselt alle drei Monate die Dekoration und gestaltet auch das Schaufenster, entsprechend der Saison und angepasst an das Institutsdesign, neu. Im Eingangsbereich befindet sich der Empfangstresen in grauweißer Betonoptik, links davon der Wartebereich und Verkaufsraum, der Kunden zum Stöbern und Produkte entdecken einlädt. Daran anschließend befindet sich ein langer Gang mit drei Behandlungskabinen, die mit 26 m² großgig gehalten sind. Die Filiale in der Dillsteinerstraße ist etwas kleiner, aber vom Aufbau her ebenfalls mit Empfangsbereich, Verkaufsraum und etwas kleineren zwei Kabinen identisch.


Ein starkes Team

Insgesamt sind neun Mitarbeiterinnen in den beiden Filialen beschäftigt. Davon sind sieben Kosmetikerinnen, eine Empfangsdame und eine Buchhalterin. Jede Kosmetikerin hat ihre Spezialisierung: Eine ehemalige Krankenschwester ist Expertin im Needling, eine Heilpraktikerin übernimmt die Medical Beauty Anwendungen, drei Spezialistinnen für Permanent Make-up, die Tochter der Inhaberin, Vanessa Hartmann, ist für HydraFacial zuständig und die Inhaberin Helene Schaaf betreut die Vor- sowie Nachsorge bei ästhetisch-plastischen Eingriffen, denn es gibt bewährte Kooperationen mit verschiedenen Praxen und Kliniken. Das Team ist damit sehr gut aufgestellt… und im Moment das stärkste Team, das wir jemals hatten, so Vanessa Hartmann.Es ist wichtig, dass die Mitarbeiterin die Message und Leitbild des Unternehmens versteht – wir wollen Menschen ein gutes Lebensgefühl geben, jeder hat seine Makel und wir geben Selbstbewusstsein zurück. Wir arbeiten sehr nah am Menschen, brennen dafür und setzen auf das, was über Jahre hinweg gut funktioniert“, erläutert die Tochter des Hauses und fügt hinzu: „Eine gute Zusammenarbeit im Team entsteht durch regelmäßige Fortbildungen und gemeinsame Ausflüge. Wenn wir neue Mitarbeiter suchen, dann über Instagram, Facebook und unsere Homepage. Eine Internet-Agentur kreiert dann eine eigene Landingpage für unsere Homepage, das ist dann das Bewerberportal für Interessenten.

 

Hauptgeschäftsfelder: Anti-Aging und Medical Beauty

Dazu gehören zum einen die HydraFacial-Anwendungen, die mit vier Geräten umgesetzt werden. So kann in jeder Kabine damit behandelt werden. Damit lassen sich nicht nur Anti-Aging-Behandlungen durchführen, sondern jeder Hauttypen kann behandelt werden, beispielsweise die Ausreinigung bei jüngeren Kunden mit dem Vorteil, dass keine Hautquetschungen und Verletzungen wie beim manuellen Ausreinigen entstehen.
Des Weiteren gibt es Microneedling- und Mezotix-Anwendungen, die nach dem Prinzip des mechanisches Reizes funktionieren. Durch starke Hitze (bis zu 400 Grad) erreicht die Kosmetikerin tiefe Hautschichten und macht die Versorgungskanäle der Haut für einen begrenzten Zeitraum besonders empfänglich für Pflegewirkstoffe wie Hyaluronsäure, Collagen oder Vitamine. Diese Anwendungen werden gerne bei speziellen Hautproblemen, Überpigmentierungen und sonnengeschädigter Haut sowie Aknenarben eingesetzt. Das Microneedling kann auch mit dem HydraFacial gut kombiniert werden. Dann ist da noch das Feld Permanent Make-up, das zu dritt ausgeführt wird.

Außerdem im Angebot: das schnelle To-go-Treatment Perk, das gerne zugebucht wird für die Lippen und die Augen. Perk reinigt die Poren, liefert Antioxidantien in die Haut und erzeugt sofort sichtbare Ergebnisse ohne Ausfallzeiten. Ein schnelles, umfassendes Treatment, das das Gesicht reinigt, die Augenpartie versorgt und die Lippen voluminöser macht.
Prodigy Peel ist ein chemische Peeling und beliebt bei den Herbst-/Winterangeboten. Es wird eher saisonal eingesetzt und verbessert nachhaltig das gesamte Hautbild. Die Hautoberfläche wird erneuert und geglättet, bei Aknenarben, Hyperpigmentierungen, Linien und Fältchen arbeitet man hiermit gerne.

Am Anfang steht immer die Hautanalyse gemeinsam mit dem Kunden. Bei Neukunden wird sie grundsätzlich eingesetzt, weil sie sehr genau darstellt, was zu tun ist. Dabei werden die Intervalle der Treatments sowie die Behandlung vorgeschlagen und abgestimmt. Die Hautanalyse arbeitet mit dem Prinzip der Fluoreszenztechnologie: Verschiedene Lichtfilter beleuchten die Haut, dadurch sieht man die Hautoberfläche besonders gut. Oft ist den Kunden gar nicht bewusst, dass beispielsweise an bestimmten Stellen eine Sonnenschädigung vorliegt, das kann man dann sehr schön zeigen. Die Hautanalyse ist die Basis für das gesamte mehrstufige Behandlungsprogramm.

 

Mehr als die Hälfte der Institutskunden (60 bis 65 Prozent) nutzen die Anti-Aging-Angebote. Dazu zählen Kundinnen im Alter ab 30 aufwärts, die viel Wert auf das Äußere legen und regelmäßig alle vier Wochen kommen und sogar aus Frankfurt oder Karlsruhe anreisen. Gerne wird zum HydraFacial noch eine Maniküre gebucht oder zusätzlich zur Anti-Aging-Behandlung zum Beispiel eine Enthaarung gewünscht.

Bei der Preisgestaltung sind wir ein Stück weit an die Vorschläge der Hersteller gebunden. HydraFacial beispielsweise möchte weltweit einen Standard durchsetzen, erläutert Vanessa Hartmann.„Wir haben in den Instituten ungefähr 200.000,- Euro in apparative Geräte investiert. Die HydraFacial-Geräte müssen sich bei uns nach sechs Monaten amortisieren. In der Woche führen wir damit etwa 50 bis 80 Anwendungen durch.“ Auch sieht man sich hier nicht gezwungen, die Preise aufgrund der NiSV neu zu kalkulieren. Bis auf die dauerhafte Haarentfernung mit Elos (Präzise kontrollierte Pulse aus einer Mischung elektrischer und optischer Lichtenergie dringen in die Haarfollikel ein und zerstören sie, sodass aus diesen Follikeln keine Haare mehr wachsen.) sind alle apparativen Anwendungen NiSV befreit. Helene Schaaf ist Expertin und hat alle Schulungen absolviert.

 

Stets auf der Suche nach neuen apparativen Anwendungen

Wir sind immer offen für die neuesten Technologien nicht nur national, sondern auch international. Schauen uns auf Messen oder bei Herstellern um und testen dann Neuheiten an anderen. Ob das in Russland, Moskau oder Dubai ist, wir probieren so lange aus, bis wir selbst überzeugt sind, denn nur so können wir überzeugend verkaufen,“ berichtet Vanessa Hartmann und erläutert weiter die Vorgehensweise: Wir filtern heraus, was in unser Konzept passt, was hierfür benötigt wird und welchen Aufwand wir betreiben müssen. Wir überlegen, wie die Kunden auf die Behandlung reagieren und was richtig gute Ergebnissein in rzerer Zeit liefert. Auch Fachzeitschriften oder die verschiedenen Gruppen auf Facebook, auch international, geben uns Impulse. Dann wägen wir ab. Die Hersteller selbst kooperieren teilweise ebenfalls untereinander und es entstehen neue apparative Technologien, die wir gerne in Augenschein nehmen. Der Lockdown wurde gut genutzt: Man hat umgebaut, neu tapeziert, neue Möbel ausgesucht, die Marketingstrategie sowie das Angebot überarbeitet. „Was läuft gut und wovon können wir uns trennen, wir haben ein Brainstorming gemacht und uns neue Ideen überlegt, um das Weihnachtsgeschäft gut vorzubereiten. Das Marketing wurde perfektioniert, die internen Bereiche und Abläufe gecheckt und wir sind die Umsatzzahlen durchgegangen mit der Wiedereröffnung ist das Geschäft förmlich explodiert, erzählt die Fachfrau und freut sich über den tollen Erfolg.

 

 

Skintinuum. Als ein „Institut der Zukunft“ beschreiben Anna-Maria und Philipp Höfert ihr Konzept. Die Markenzeichen: klarer Auftritt und Professionalisierung in allen Bereichen. Schon die Eltern der Inhaber führten eine Schönheitsfarm und gaben Schulungen. So lernten die Geschwister die DNA der Institutskosmetik von klein auf. Während Anna-Maria direkt den Weg zur Kosmetikerin einschlug, führte Philipps Weg über Studium und Tätigkeit im Marketing zurück zu den Wurzeln.

Als Skintinuum 2019 seine Pforten in Landau in der Pfalz öffnete, waren bereits entscheidende Vorarbeiten erledigt: Neben einer gründlichen Planung des Angebots und der Kenngrößen hatten Anna-Maria und Philipp Höfert eine Vision formuliert: den Kunden ein professionelles, ehrliches und ganzheitliches Angebot liefern. Ihre Überzeugung: nicht nur Pflege ist wesentlich für eine gesunde Haut. Auch Ernährung, Lebensweise und Hormonhaushalt sind entscheidend. Dabei grenzen sich die Geschwister klar von Halbwissen ab: Ernährung, Lebensweise und Hormonhaushalt werden in der Anamnese abgefragt. Kommt dann eine Vermutung auf, dass Handlungsbedarf besteht, werden die Kunden an entsprechende Spezialisten verwiesen. Der Schwerpunkt des Angebots liegt auf pflegender Kosmetik, ergänzt durch ausgewählte apparative Verfahren wie Ultraschall, Needling und Micodermabrasion. Für diese haben sie sich Firmen als Partner gesucht, die sie einerseits kontinuierlich professionell unterstützen, zugleich aber Skintinuum den Raum geben, sich als Marke zu positionieren.

 

Klare Angebotslinie

Das Institut hat auf 120 m² drei Behandlungsräume mit vier Liegen. Vier Kosmetikerinnen arbeiten in Vollzeit, zusätzlich kümmert sich ein Facility Manager darum, dass immer alles top in Schuss ist und alle Arbeitsmittel dort sind, wo sie gebraucht werden. Schon 2020 wurde Skintinuum Köln eröffnet. Gestartet hat Anna-Maria Höfert dort mit drei Teilzeitkräften. Nach zwei Monaten Anlaufphase wurden sukzessive die Kapazitäten erhöht, sodass in Köln inzwischen fünf Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten. Das Angebot betont die Bedürfnisse der Kunden und ist auf Anhieb für alle verständlich. Ausgehend von einem Behandlungsgerüst aus Reinigen, Vitalisieren und Beruhigen, dem Skintinuum Basic Modul, werden Behandlungen individuell den Hautbedürfnissen und Kundenwünschen angepasst und ggf. durch Extras ergänzt. Zusätzlich gibt es ein Kennenlernangebot für Neukunden. Bei diesem wird speziell der Anamnese und dem Gespräch über Pflegeziele Zeit eingeräumt und im Anschluss das Skintinuum-Konzept entworfen, Behandlungsmodule und ein auf die Person abgestimmtes Produkt-Set zusammengestellt. Die Kennenlernbehandlung namens Get-2-Know gibt es als Balance für 99 Euro, als Love Skin für 129 Euro und als Excellence für 159 Euro.

 

Clever konzipiert: das Membership-Modell

Über einen Online-Hautberater können sich Kunden bereits vor dem Besuch ein Bild von der zu erwartenden Behandlung machen und die Kosmetikerin dann gezielt zu Details befragen, Wünsche oder Probleme besprechen. Die Grundannahme des Skintinuum-Teams ist, dass professionelle Hautpflege monatlich stattfinden und durch abgestimmte Pflege zu Hause ergänzt werden sollte. Die monatliche Behandlung ist auch deshalb sinnvoll, weil sich Hautzellen alle 28 Tage erneuern und regelmäßige Gesichtsbehandlungen dabei helfen, abgestorbene Hautzellen abzunehmen. Entsprechend gibt es ein Membership-Modell mit monatlichen Beiträgen. Die Vorteile einer Mitgliedschaft für die Kunden sind Kontinuität, ein Rabatt auf Anwendungen und Produkte sowie Priorität bei der Terminvergabe. Weiterhin gibt es für Members saisonale Goodies, einen Geburtstagsbonus sowie Rabatte bei Partnerunternehmen von Skintinuum. Die Mitgliedschaft ist jederzeit per Monatsfrist kündbar. Die Ausrichtung auf das Membership-Modell unterstreicht aus Sicht von Skintinuum den Anspruch, dass Hautpflege idealerweise regelmäßig stattfinden sollte. Sie führt außerdem zu etwas planbareren Einnahmen.

 

Das macht die Marke aus

Skintinuum ist jedoch mehr als die Summe der Angebote, ein ausgefeiltes Design oder toller Produkte. Jedes Element, das bis jetzt beschrieben wurde, gibt es in ähnlicher Form auch bei anderen Instituten. Dennoch ist Skintinuum anders. Zuerst einmal setzt das Institut einen Standard – intern in Prozessen und Abläufen, aber auch gegenüber den Kunden. So tritt Skintinuum bewusst als Marke auf und stellt die eigenen Standards in den Mittelpunkt. Dies bedeutet zuerst einmal, dass, wie oben beschrieben, das Angebot strukturiert wurde. Es bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen nicht nur fachlich exzellent ihre Profession beherrschen und über die notwendige Dienstleistungsmentalität verfügen, sondern auch, dass alle Fachkräfte nach denselben Standards arbeiten. Auch wenn Kundinnen gerne immer wieder zur selben Mitarbeiterin gehen, wissen sie, dass prinzipiell jede Mitarbeiterin dieselbe Anwendung nach denselben Standards in derselben Qualität durchführt.

 

Gewünscht: aufgeklärte Kunden

Zu dieser Qualität gehören neben einem angenehmen Ambiente auch kundenfreundliche Öffnungszeiten, gute Erreichbarkeit und all die Kleinigkeiten, die einen gelungenen Aufenthalt ausmachen. Das setzt natürlich eine fundierte Ausbildung des Personals und ständige Schulungen, aber auch regelmäßiges Feedback durch die Geschäftsführung voraus. Monatliche Teammeetings, Perfomance Meetings, mindestens quartalsweise fachliche Qualifikationen, aber auch regelmäßige Team Events sind selbstverständlich. Und die Kunden? Der Anspruch von Skintinuum ist, die Kundenbeziehung zu revolutionieren. Denn im Zentrum allen Handelns steht ein aufgeklärter Kunde. Die Angebotsstruktur ist daher darauf ausgerichtet, dass die Kunden genau wissen, was sie in den Anwendungen erwartet und warum im konkreten Fall Anwendung A empfohlen wird und nicht etwa Anwendung B, obwohl diese vielleicht gerade in einer Zeitschrift beschrieben oder auf einer Social-Media-Plattform gehypt wurde. Daher ist es auch erwünscht, dass sich die Kunden vorab auf der Homepage des Instituts informieren. Mit dem Online-Hautberater finden sie nicht nur die passenden Anwendungen, sondern sie lernen, sich bzw. ihre Haut auch selbst zu beobachten.

 

Zeitgemäße Kundenkommunikation

Zu einer erfüllten Kundenbeziehung gehört selbstverständlich eine professionelle und kontinuierliche Kundenkommunikation – und zwar dort, wo sich die Kunden bewegen. Aktuell ist dies Facebook und Instagram. An einer Einbindung von TikTok wird gearbeitet. Diese Tools, bzw. Online-Werbung allgemein, ermöglichen genaue Werbewirksamkeitsmessungen für alle ausgespielten Maßnahmen, denn letztendlich zählen dabei die durchgeführten Buchungen. Diese liefern teilweise auch überraschende Erkenntnisse: So hat die Auswertung der Filiale in Köln ergeben, dass der Umsatz mit einer Kundin in keiner Relation zu ihrem Einkommen steht.

 

Keine Scheu vor Analysen und Zahlen

Zu guter Letzt gilt: Neben Angebots- und Konzeptionsfragen gilt es immer auch, nackte Zahlen und betriebswirtschaftliche Analysen aufzustellen und zu nutzen. So hatten Philipp und Anna-Maria Höfert vorab genau untersucht, was ein Kosmetikinstitut erfolgreich macht. Das ist zum einen die Auslastung der Dienstleistungen, der Materialanteil der Verkäufe, aber auch, und das wird in der allgemeinen Diskussion etwas vernachlässigt, die Größe und arbeitsteiliges Arbeiten. Ein erheblicher Anteil der Einnahmen geht bei kleinen Kosmetikinstituten in die Deckung der Fixkosten und diese werden mit jeder zusätzlichen Mitarbeiterin – solange sie ausgelastet werden kann – geringer. Außerdem muss man Menschen für Arbeiten einsetzen, die sie gut machen und gerne machen. Zumeist ist das bei Kosmetikerinnen die Hautpflege. Wenn Administration, Angebotsentwicklung, Controlling, Werbung oder auch Housekeeping von den jeweiligen Spezialisten erledigt wird, steigt meist neben der Mitarbeiterzufriedenheit auch die Qualität der Arbeiten.

 

 

 

 

Schön und Schöner“

Kosmetikerin – das war schon immer der Traumberuf von Karin Maier. Dennoch erlernte sie auf Bitten des Vaters zunächst einen kaufmännischen Beruf. Mit 40 Jahren folgte sie dann ihrer Berufung und absolvierte eine Ausbildung zur Kosmetikerin. Eine goldrichtige Entscheidung – und der Start einer Erfolgsserie.

Kaum hatte sie ihre Kosmetikerin-Ausbildung absolviert, legte Karin Maier auch schon richtig los. Zuerst gründete sie ein Institut mit einer Partnerin, nach drei Jahren eröffnete sie dann ihr eigenes Kosmetikinstitut im Stuttgarter Bohnenviertel. Das Geschäft wuchs ständig, doch ihr fehlte immer das „gewisse Etwas“. Daher entschloss sie sich, im Alter von 50 Jahren nochmals die Schulbank zu drücken und eine Ausbildung zur Heilpraktikerin zu absolvieren. Dies erweiterte nicht nur ihr Profiwissen, sondern befreite sie von den vielen Beschränkungen, denen apparativ tätige Kosmetikerinnen ohne Heilpraktiker- oder Arztausbildung eben unterliegen. Das lohnende Ergebnis: Sie konnte deutlich effektivere Anwendungen vor allem im Anti-Aging-Bereich anbieten. Für das Geschäft nochmals ein richtiger Schub. Inzwischen hat Karin Maier drei festangestellte Mitarbeiterinnen und ist begeistert von ihrem Team. Alle glänzen durch Fachwissen, Einsatzbereitschaft und streben, wie die Instituts-Chefin selbst, nach Perfektion.

 

Innovativ und klassisch zugleich

Schön und Schöner“ ist auf Medical Beauty und innovative Anti-Aging-Behandlungen ausgerichtet, bietet jedoch zusätzlich ein weites Spektrum an klassischen Treatments an. Und obwohl es mit seinen zwei Behandlungsräumen heute noch an derselben Adresse wie zu Beginn ist, hat das Institut mit den Anfängen nichts mehr gemein. Eine zusätzliche Erweiterung steht unmittelbar bevor, sodass künftig die doppelte Fläche – vor allem für Schulungen – zur Verfügung steht. Die Medical-Aesthetic-Anwendungen führt Karin Maier selbst durch, denn nur sie hat als Heilpraktikerin dafür die Kompetenz und die Zulassung. In der Regel assistiert ihr eine Kosmetikerin. Ein Delegieren der Behandlung, wie es häufig bei Ärzten stattfindet, schließt Karin Maier jedoch aus: „Das würde das Vertrauensverhältnis beschädigen“.

 

Pro Jahr zwei bis fünf neue Behandlungen

 

Vorreiterin bei neuen Verfahren

Auch in der klassischen Kosmetik sieht Karin Maier einen deutlichen Trend zu effektiven apparativen Anwendungen: „Die Kundinnen und Kunden erwarten von einer Behandlung mehr als nur Gesichtsreinigung.“ So sind die beliebtesten klassischen Anwendungen Microneedling und HydraFacial, gefolgt von Microdermabrasion, Mesoporation und Peelings. Sie behält ein umfangreiches Angebot an klassischen Anwendungen auch, um die Kundinnen im Institut zu halten. Denn klassische Anwendungen sind häufig Einsteigerbehandlungen, mit denen Vertrauen zwischen den Kosmetikerinnen und den Kundinnen aufgebaut wird. Bei den kosmetischen Produkten setzt sie auf Dr. Belter, IS Clinical und Jane Iredale. Die beliebtesten Medical-Beauty-Anwendungen sind die Fett-weg-Spritze, Unterspritzungen und Fadenlifting. Karin Maier nimmt für sich in Anspruch, nicht nur qualitativ tolle Verfahren einzusetzen, sondern auch eine gewisse Vorreiterrolle zu spielen. Dazu informiert sie sich weltweit nach neuen Verfahren, probiert aus und führt pro Jahr etwa zwei bis fünf neue Behandlungen ein. Verfahren, die sich nicht bewähren, nimmt sie wieder aus dem Programm. Dies bedeutet einen enormen Fortbildungsaufwand. Etwa 20 bis 30 Schulungstage verzeichnet Karin Maier pro Jahr bei weltweit führenden Ästheten. Neben neuen Verfahren vertieft sie auch bewährte Treatments und übt neue Behandlungsansätze. Das Konzept geht auf: Ihr Kundenstamm kommt aus allen Regionen Europas zu ihr nach Stuttgart.

 

Viele Haut-Alterungserscheinungen sind grundsätzlich lösbar

 

Langanhaltende Wirkung, zufriedene Kundinnen

Die Preise für die neuen Verfahren können nicht klassisch kalkuliert werden, da in der Regel Erfahrungswerte zur Nachfrage fehlen. Die Kalkulation basiert daher zuerst mal auf den Erfahrungen der Hersteller. Dazu kommt ein individueller Faktor, gemessen an der Kaufkraft im Raum Stuttgart und der Erwartung, wie das Verfahren bei den Kundinnen von „Schön & Schöner“ angenommen wird. Eine Anschaffung im apparativen Bereich wird dann als wirtschaftlich betrachtet, wenn die Chance besteht, dass sie sich innerhalb von zwei Jahren amortisiert – inklusive Nebenkosten für Schulung etc. Der Vorteil der meisten eingesetzten Verfahren: Sie wirken bereits nach einer oder wenigen Sitzungen und haben eine langanhaltende oder gar dauerhafte Wirkung. Eigentlich ein Widerspruch zu einer langanhaltenden Kundenbeziehung. Doch auch hier punktet wieder das umfangreiche Angebot. Denn hat Karin Maier einmal ihre Kompetenz zur Lösung von Haut- oder Alterungsproblemen unter Beweis gestellt, dann trauen die Kundinnen ihr auch die Bewältigung weiterer Herausforderungen zu. Sie erfahren, dass viele Haut-Alterungserscheinungen grundsätzlich lösbar sind und sind daher eher bereit, sie anzugehen. Die Kundinnen von Karin Maier sind vor allem Frauen aller Altersklassen. Im Bereich Anti Aging kümmern sich die jüngeren Frauen, meist etwa ab 28 Jahren um Prävention, ab 40 werden dann die intensiveren Anwendungen gebucht. Sie wählen bewusst die sanfteren Verfahren und scheuen sich vor einem operativen Eingriff.

Werbetools bewusst eingesetzt

Die wichtigsten Werbetools der Instituts-Chefin sind Internet, Social Media und Newsletter. Die Internetseiten pflegt ihr Mann sowie eine Werbegrafikerin und ein Webdesigner. Die Website ist informativ und deutlich mehr als eine digitale Preisliste. Die Treatments werden ausführlich erklärt, wie in einem Fachbuch. Die Kundinnen können sich so vorab über die Verfahren, den Nutzen aber auch die Risiken informieren. Zusätzlich gibt es zu den Treatments eine Infobox mit den wichtigsten Infos zu den Anwendungen.

Beispiel: Infobox Microneedling

Behandlungsziel/-zweck Festigung des Gewebes | Straffung der Konturen | Faltenreduzierung | Verminderung von Pigment- und Altersflecken | Behandlung von Aknenarben | Porenverfeinerung

Behandlungsstellen
Gesicht | Hals | Decolleté

Behandlungsvorteile
Einschleusung von hocheffektiven Vital- und Wirkstoffen in die Haut | Hautzellen werden zur Regeneration und zur körpereigenen Collagensynthese stimuliert

Behandlungsart
minimal-invasiv + risikoarm

Wirkungseintritt
sofort | Folge-Behandlungen werden empfohlen

Wirkdauer
abhängig von den Lebensgewohnheiten und Lebensumständen

Downtime
keine | Ausnahme: leichte Hautrötung für 1 bis 2 Tage, die mit Make-up überdeckt werden kann

Schmerzen
gering | auch abhängig von der behandelten Körperstelle

Behandlungsdauer
ca. 60 Minuten | abhängig vom Behandlungsumfang

Kosten
145 €

Weitere Fragen oder Terminvereinbarung
Dann dürfen Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Die Internetseite ist meist der erste Kontakt von Neukunden, sofern sie nicht über Empfehlung Dritter kommen. Daher ist es essentiell, diese nicht nur aktuell zu halten, sondern auch mit Adwords etc. zu pushen. Das monatliche Budget für Adwords und andere digitale Werbeformen beträgt 1.000 bis 2.000 Euro. Bestehende Kundinnen werden über einen Newsletter auf dem Laufenden gehalten. Dieser geht regelmäßig an rund 2.000 Empfänger. Er stellt neue Anwendungen vor, macht Angebote, gibt Tipps. Meist entwickelt sich aus den Newslettern eine deutlich spürbare Buchungsdynamik. Ein Studioshop ergänzt das Angebot. Dieser richtet sich jedoch exklusiv an ihre Kundinnen, die einen Passwortzugang erhalten und so Pflegeprodukte online bestellen können.

 

Angebot Medical Aesthetic

Angebot Anti Aging

Angebot Körperanwendungen


 

Kontaktadresse

  • spa business verlag GmbH,
    Im alten Schulhaus, Hauptstraße 44,
    D - 73105 Dürnau
     
  • Tel.: +49(0) 71 64 - 14 71 61
    Fax: +49(0) 71 64 - 14 72 15



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