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Die Zahl der Kosmetikinstitute ist 2020 um ca. 6% gewachsen. Dies geht aus den Daten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks ZDH hervor. Insgesamt waren zum 31.12.2020 67.865 Betriebe im Berufsfeld Kosmetikerin gemeldet. 3.337 mehr als im Jahr zuvor.

Insgesamt wurden 2020 6.473 Betriebe abgemeldet, 483 mehr als 2019. Dem standen 9.810 Betriebsanmeldungen gegenüber, 605 mehr als 2019.

Offene Briefe des BBVKD an Horst Seehofer und Jens Spahn. Der Bundesberufsverband der KosmetikerInnen in Deutschland e.V. (BBVKD) ist gerade sehr aktiv, um eine Schließung unserer Kosmetikinstitute und -studios bei Inzidenzwerten über 100 zu verhindern.

Dazu haben die Vorsitzenden Uta Lennartz und Andrea Rippberger-Pinter offene Briefe an die Bundesminister Horst Seehofer und Jens Spahn gesendet.

In der Kabinettsvorlage zum Infektionsschutzgesetz, die dem BBVKD vorliegt, wird Friseurbetrieben auch bei Inzidenzwerten über 100 weiterhin die Ausübung ihres Berufes gestattet und KosmetikerInnen verboten, obwohl diese strengere Hygienepläne umsetzen und beim RKI nicht als Infektionsherde bekannt sind.  

Der einen Berufsgruppe ihre Berufsausübung zu erlauben und der anderen, die in der Pandemie mehr Vorsorge für ihre Kunden trifft, ihre Berufsausübung zu verbieten, ist ungerecht.

Der BBVKD fordert deshalb, dass KosmetikerInnen ebenso wie FriseurInnen ihren Beruf auch bei Inzidenzwerten über 100 ausüben dürfen, damit die Kosmetikerinnen weiter an der Hautpflege und der Gesunderhaltung ihrer Kundinnen und Kunden arbeiten können.

Den Inhalt der gleichlautenden Briefe können Sie hier einsehen: https://bbvkd.de/offene-briefe-an-jens-spahn-und-horst-seehofer/

Im Verteiler sind 2 Bundesminister, 16 Ministerpräsidenten, 16 Landeswirtschaftsminister, 16 Landesinnenminister, Institutionen, Oppositionsparteien.

Ergebnis Stand heute:

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) wurde für die Belange der KosmetikerInnen gewonnen. Er plädiert jetzt für eine Öffnung der Kosmetikstudios. Er findet, dass es „keinesfalls nachvollziehbar und mithin auch nicht akzeptabel ist aus Sicht des ZDH, dass Kosmetiksalons in Notbremse-Regionen zu schließen sein sollen. Auch in diesem Handwerksbereich sind anspruchsvolle Hygienekonzepte realisiert. Auch Kosmetiksalons müssen in Notbremse-Regionen grundsätzlich geöffnet bleiben können.“ – wie der ZDH heute in einem Rundschreiben formuliert.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Bundeslandes Berlin, dievon Senatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) geführt wird, hat schon geantwortet:

Vielen Dank für Ihre Anregungen, welche mit zur Beantwortung weitergeleitet wurden. Wir werden diese in den Verordnungsprozess einbeziehen und bei der Novellierung der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung berücksichtigen.“

Alle weiteren Informationen über den Verband finden Sie hier: www.bbvkd.de und für alle KosmetikerInnen, die mit uns gemeinsam aktiv werden wollen: Mitgliedsantrag | bbvkd.de

Der BBVKD vertritt die Interessen von über 50.000 Kosmetikinstituten und -studios mit insgesamt etwa 200.000 Beschäftigten, die in diesem und im letzten Jahr insgesamt sechs Monate Schließungen ihrer Betriebe durchleiden mussten und von denen viele derzeit die drohende Aufgabe ihrer Unternehmen befürchten müssen. Etliche Unternehmen mussten ihre Betriebe schon schließen.

 

Dieses Jahr spendet die Cosart Cosmetics GmbH an Share Network. Die Non-Profit-Organisation rettet und unterstützt Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution und klärt vor allem auch über das komplexe Tabuthema auf. Eine individuelle Herangehensweise, nach dem Motto „empower, educate, employ“, ermöglicht den Überlebenden eine echte Chance auf einen Wiedereinstieg in das soziale Leben. Erfahren Sie mehr über die wichtige Arbeit von Share Network auf dem Blog: www.cosart.de/blog!

 

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam in die Zukunft“ und anlässlich des 65-jährigen Firmenjubiläums fand am 07. November 2020 als Live-Stream in Echtzeitübertragung aus dem „Seeforum Rottach-Egern“ das Gertraud Gruber Jubiläums-Special statt. Moderiert wurde das fast sechs-stündige, abwechslungsreiche Programm von Nicole Fritze, Professional Speaker, Coach und Autorin, die die TeilnehmerInnen durch den kurzweiligen Nachmittag begleitete. Das exklusive Angebot an aktuellen Themen rund um das Unternehmen und die Marke, kompetente Wissensvermittlung im Bereich Wirkstoffkunde und Verkaufstraining sowie die Vorstellung der neuen Serie Symbiosens - Für eine Haut in Harmonie inklusive Behandlungsmethode standen im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogramms. Der ganzheitliche Aspekt wurde durch Ernährungsvorträge und Gymnastikübungen perfekt abgedeckt.

Die Begrüßungsworte und die herzlichen Grüße von Frau Gertraud Gruber stellten das Highlight des Nachmittags dar. Die 99-jährige Firmeninhaberin berührte die Herzen der zahlreich teilnehmenden FachkosmetikerInnen, die ihr seit vielen Jahren ihre Treue schenken.

Gertraud Gruber Kosmetik hat wieder mal bewiesen, eine Vorreiterrolle in der Branche zu haben. Es ist uns gelungen, unsere geplante Veranstaltung trotz der Umstände in einer neuartigen Weise erfolgreich durchzuführen und unseren Kundinnen und Kunden das Gefühl zu vermitteln, trotz der räumlichen Entfernung ‚live dabei zu sein‘, ihnen zu ermöglichen, Netzwerke zu pflegen, die Nähe zu Marke und Menschen spüren zu lassen und sie im Alltag zu begleiten. Darauf sind wir stolz“ – so Heike Lindörfer, Geschäftsführerin der Gertraud Gruber Kosmetik.


Auch beim Kauf einer Mausfalle in einem Onlineshop verlassen sich Käufer offenkundig auf die Bewertung anderer Kunden. „Zwei Mäuse sauber gefangen“, heißt es da in einer mit fünf Sternen versehenen Produktbewertung, „ging schnell“. Simone Vintz von der Stiftung Warentest wird bei derlei Lob skeptisch. Tatsächlich würde wohl kaum ein Kunde eine Mausfalle von sich aus bewerten.

Deshalb hat die Projektleiterin der Zeitschrift Test verdeckt recherchiert, ob bei den Bewertungen auch gemogelt wird – und wurde schnell fündig. Spezialisierte Agenturen bieten Rezensionen zum Kauf an. Bei sieben haben Mitarbeiter der Stiftung als verdeckte Ermittler Bewertungen geschrieben. 42-mal würdigten die Tester unterschiedliche Produkte vom Kopfhörer über Perücken, Lichterketten und Datingvermittler bis hin zu Mausfallen.

Ergebnis: Es wird kräftig gemogelt. Bei zwei von drei Rezensionen mischten sich die Agenturen ein. Bei jeder vierten Bewertung bestanden sie auf die Vergabe von vier oder fünf Sternen. „In 21 Prozent der Fälle durften wir die Ware nicht einmal ausprobieren“, hieß es im aktuellen Test-Heft. Von den sieben Agenturen arbeiten demnach nur zwei sauber.

Seriöse Portale haben eigene Algorithmen entwickelt, um gefälschte Bewertung zu finden. Das gelingt aber nicht in jedem Falle, wie Vintz bemerkt. „Sie wollen ja, aber es klappt halt nicht“, sagt die Expertin. Drei Seiten spielen bei den Schummeleien mit. Am Ende stehen die nebenberuflichen Tester, die mit den Agenturen mit Aufträgen versehen werden. Der Stiftung boten sie mal einen US-Cent pro Bewertung an, mal durfte sie die Produkte behalten oder günstiger erwerben.

Reich werden mit diesem Geschäft dagegen die Agenturen. Sie verlangender Untersuchung zufolge rund 10 Eure pro Bewertung. Die Stiftung trat in einem Fall auch selbst als Kunde der Agenturen auf. Ein Unternehmer bestellte für sie bei vier Agenturen 120 gute Bewertungen. „Sie können bei uns problemlos Höchstbewertungen für ihr Google-Profil kaufen“, antwortete ein Anbieter unverhüllt.

Die Manipulationen haben verschiedene Methoden: Erstens gebe es klare Anweisungen, das Produkt mit fünf Sternen auszuzeichnen. Der zweite Trick ist, ihnen nur ein Foto zukommen zu lassen und auf positiver Merkmale des Produkts hinzuweisen. Druck aufzubauen gehört auch zum Repertoire. Dabei ploppte bei einer nicht so guten Bewertung in roter Farbe die Frage auf, ob man sich mit der Bewertung sicher sei.

Die Stifung Warentest rät: „Lesen Sie lieber die negativen Krtiken und suchen Sie nach Übereinstimmungen.“ Auch ein Klick auf das Profil des Rezensenten kann helfen. „Wer immer fünf Sterne vergibt oder in einer Woche zehn Handy bewertet, ist sehr wahrscheinlich kein normaler Verbraucher“, warnen die Experten.

Quelle: taz, 24.06.20

 

 

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