zu FröhlichEndres

Ganzheitliche Heilpraxis. Bei der herzlichen Kosmetikerin Claudia Fröhlich-Endres ist ihr Name Programm. Sie startet positiv in den Tag und ist nach über 30 Jahren noch immer gespannt darauf, welche Kunden ins Institut kommen. Das macht sicherlich auch ihren Erfolg aus.

Sie wollte schon immer Kosmetikerin werden. Um ihre Eltern zufriedenzustellen, hat die junge Frau zunächst eine Ausbildung zur Bankkaufrau absolviert. Dafür ist sie heute noch dankbar, denn so hat sie eine wirtschaftliche Herangehensweise an das Geschäft gelernt, die ihr bei Kalkulationen und Budgetberechnungen äußerst hilfreich ist. Ihr eigentlicher Berufswunsch, der der Kosmetikerin, war trotzdem immer präsent. Die Geburt ihrer Tochter war dann das Schlüsselereignis: Ihr wurde klar, dass sie nach der Elternzeit nicht mehr als Bankkaufrau arbeiten wollte. Nachdem der Entschluss gefasst war, ging alles ganz schnell: Als meine Tochter drei Wochen alt war, folgte ich meiner Sehnsucht und besuchte eine Kosmetikschule.Im März 1986 eröffnete sie ihr heutiges Institut, das sich im Wohnhaus der Familie befindet. Es umfasst sechs Räume auf 74 m².

Umfassende Renovierungsarbeiten
2017 hat man das Haus renoviert und 65.000,- Euro investiert. Es wurde zum Beispiel ein Kunden-WC für Eilige installiert, neue Möbel und Kleinteile wie ein Fach für Tampons mit einer silberne Metallbox, ein Spender für Sagrotan-Handwaschgel sowie eine Spiegelbeleuchtung, die für Warm Light sorgt, kamen dazu. Das Institut verteilt sich über zwei Etagen. Die Treppe ist antirutsch beschichtet. Die umsichtige Inhaberin stellt zudem Socken mit antirutsch Sohlen r unsichere Kunden bereit. Im ersten Stock ist das Büro, daneben befindet sich das Wartezimmer hell und licht mit großen Fenstern, einer Spanndecke, ein großes Blumenarrangement, vier edle Stühle und eine breite Auswahl aktueller Zeitungen, auch für männliche Kunden. Im Stockwerk unter dem Dach ist das Institutsbad untergebracht. Es verfügt über eine Badewanne, terrakottafarbene Fliesen und braune Möbel. Hier finden die Beautynachmittage statt, die 2,5 Stunden dauern und mit einem Vollbad in hawaiianischen Essenzen beginnen.

Internationale Kundenschar
Heute sind die Termine im Institut über ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht. Die Kosmetikerin hat treue Stammkunden und wird von ihren zufriedenen Kunden zudem an Freunde und Verwandte weiterempfohlen: Mein Kundenstamm reicht von jung bis alt.  Meine älteste Kundin ist 94. Fast alle Kunden sind Stammkunden, viele schon seit der Institutseröffnung“, berichtet Claudia Fröhlich-Endres stolz. Rednitzhembach hat 7.000 Einwohner und sieben Institute. Die Kunden von Claudia Fröhlich-Endres reisen sogar aus Frankreich, Italien/Venedig, Saigon und Russland an. Die Kunden aus Deutschland nehmen schon mal 50 km Anfahrt in Kauf und kommen aus Nürnberg, Roth, Weißenburg, Heilsbronn, Fürth, Altdorf, Altenfurt, Erlangen. Die Altersgruppe ist wieder jünger geworden. Zeitweise war sie ein wenig überaltert. Aber nun sind viele darunter, die in den 1990er Jahren geboren sind. Manche Kunden kommen monatlich, manche zweimonatlich, manche vierteljährlich. Einige buchen das Vollpaket aus Heilpraktik und Kosmetik, anderen ist der Wechsel zwischen Kosmetik und Heilpraktik lieber.
Werbung im klassischen Sinne macht sie nicht mehr. Veröffentlichungen im Gemeindeblatt dienen eher der Information und haben Themen wie Wiedereröffnung oder das Bekanntmachen von Auszeichnungen und Preisen. Selbst darüber erhält sie neue Anfragen.

Frau lernt nie aus
Auf ihrem Erfolg ruht sich die quirlige Kosmetikerin jedoch nicht aus. Über die Jahre hat sie u. a. eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, zur Reiki- und Arolo-Lehrerin, zur Visagistin und zur Farb- und Stilberaterin gemacht. Um die Lehren der hawaiianischen Huna-Heilkunst perfekt ausführen zu können, ließ sie sich sogar über einen Zeitraum von 15 Jahren von fünf verschiedenen Lehrern auf Hawaii ausbilden. Als Heilpraktikerin arbeitet die Kosmetikerin mit der Nürnberger Klinik für plastisch-ästhetische Chirurgie und Dr. Jens Baetge zusammen. Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Dermatologen entdeckt sie oftmals spezifische Hautveränderungen, die auf malignen Hautkrebs hinweisen können: „Meine Hände haben Augen. Ich kenne meine Kundensehr genau und sehe, wenn sich an der Haut etwas ändert. Ich schickesie dann umgehend zu Fachleuten. Oftmals gerade noch rechtzeitig.“ 

Rundum-Angebote
Die meisten Kundinnen bevorzugen die klassische Kosmetik ohne Apparaturen.Sie wollen ihre Hände spüren und wenn gewünscht, kommt auch Reiki zum Einsatz. Dazu mischt sie Bachblüten ein, um die Kunden zu entspannen und zu beruhigen.
Oft wird nach der Kosmetik das Figurtraining gebucht. „Ich zeige isometrische und isotonische Übungen mit Minihanteln. Übungen, die nicht auf die Gelenke gehen, und den Körper wieder gut in die Form bringen“, erklärt die Expertin.Zur Unterstützung empfiehlt sie eine straffende Körpercreme mit Hyaluron. Durch das leichte Training werden die Kundinnen wieder viel fitter.
Auch Farb- und Stilberatung ist im Angebot. Dabei schaut sie der Kundin in die Augen sowieauf die Hände und prüft, ob die Kundin warm oder kalt ist. Sie nimmt die Beratung mit dem Handy auf, damit sie diese immer abrufen kann. Mit vielen Farbtüchern testet die Kosmetikerin die Farben bei Tageslichtsowiebei Beleuchtung und zwar so lange bis die Kundin sieht, die Farbe steht ihr. Mit dem Farbpass wird eine Basisgarderobe zusammengestellt. Danach werden die Proportionen vermessen, die Art der Kleider, ob sie ein Loop- oder Schal-Typ ist, es folgt das Make-up für den Tag und den Abend. Zum Schluss geht es noch um die Frisur.

Heilpraktik im Institut
Im Büro findet die quantenmedizinische Behandlung mit dem Quantec-Gerät für die Haut statt. Dabei handelt es sich um eine homöopathische Therapie:Alle Daten werden eingegeben (Adressdaten und Hautprobleme).Das Gerät greift auf 9.000 Datenbanken zu, prüft auch Medikamenteneinnahme sowie Hautpflegemittel und so kann die Kosmetikerin und Heilpraktikerin Hintergründe gut herauslesen. Die Kundin legt die Hand auf den Sensor und der Computer generiert einen Behandlungsvorschlag. Und wenn die Kundin das möchte, bekommt sie entsprechende Globuli verschrieben.
Die Hawaiianer haben tolle Essenzen, die bei uns nicht in der Apotheke erhältlich sind und deshalb kann Claudia Fröhlich-Endres sie gut verkaufen: Sie wirken sehr beruhigend und helfen bei inflammatorischen Prozessen. Die Kosmetikerin mischt sie in die Hautpflege und gibt der Kundin auch Essenzen mit nach Hause.Solche Essenzen kann man nur als Heilpraktiker beziehen.
Die Inhaberin arbeitet mit Shiatsu sowie Bachblüten und setzt auf eine lösungsorientierte Gesprächsführung. So beginnt sie beispielsweise mit der Kosmetik, führt dann ein heilpraktisches Gespräch zu Bachblüten, Homöopathie, Ernährung und bietet eine Vitaminanalyse. Sie testet dabei auch kinesiologisch.
In der Regel bleiben die Kunden zwei Stunden: Eine Stunde Kosmetik (59,- Euro pro Stunde) und danach die Zeit, die für ein klärendes Gespräch und die Heilpraktik benötigt wird (90,- Euro pro Stunde). Früher war die Heilpraktik mehr nachgefragt, heute ist es die Kosmetik.

Work-Life-Balance
Trotz des anstehenden 33. Jubiläums ist für Claudia Fröhlich-Endres klar, dass sie noch einige Jahre weiterarbeiten möchte. Schließlich ist der Beruf nicht nur ein Job, sondern ihre Leidenschaft. Aber sie weiß auch, dass sie auf sich und ihren Körper Rücksicht nehmen muss, darum arbeitet sie mittlerweile statt wie früher 60 Stunden nur noch 35 Stunden in der Woche. Denn Claudia Fröhlich-Endres bietet in ihrem Institut nicht nur ein ganzheitliches Konzept an, sie lebt es auch selbst: Work-Life-Balance ist das A und O im Leben. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen für sich selbst, um Kräfte zu sammeln sowie ausreichend Schlaf zu finden für eine leuchtende Ausstrahlung.Ihre Kunden kommen darum immer wieder gern zu ihr, sie spüren die Authentizität der Kosmetikerin und lassen sich von ihrer Lebensfreude anstecken.

Quelle: kosmetik & pflege Fachmagazin 3/2020

 

 

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