Jostock

Offen, großzügig und professionell

Mitten in Trier, genau gegenüber der römischen Basilika und nicht weit von den Kaiserthermen entfernt, liegt das Babor Beauty Spa. Die Lage ist ideal, denn es befindet sich am Rand der Fußgängerzone, die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind vor der Tür und auch mit dem Auto ist es gut zu erreichen. Doch das allein macht nicht den Erfolg von Christine Jostock aus. Sie und ihr Team haben wesentlich mehr zu bieten.

An diesem Standort ist das Institut seit 1991. In der heutigen Größe gibt es das Geschäft allerdings erst seit 2008. Damals bot sich Christine Jostock die Möglichkeit das Nachbargeschäft dazu zu mieten und baulich mit ihrem Institut zu verbinden. Heute erstreckt sich alles über rund 200 m2. In modern gestalteten Räumlichkeiten befinden sich fünf Kosmetikkabinen, eine Kosmetik-Doppelkabine und eine Fußpflegekabine. Der Empfangsbereich mit der Warenpräsentation des kompletten Babor-Sortiments, einer Empfangstheke sowie zwei Plätze für Maniküre, einer davon direkt im Schaufenster, ist etwas Besonderes.
In Zusammenarbeit mit Babor schuf sie das weltweit erste Babor Beauty Spa. Die Idee hinter dem Beauty Spa-Konzept war, die Erkenntnisse modernen Ladenbaus und den Wissensstand der Verkaufspsychologie auf Kosmetikinstitute zu übertragen. Anders als der Name suggeriert, ging es nicht darum, Nassanwendungen in ein Kosmetikinstitut zu integrieren, sondern im Institut einen geeigneten Platz für Beratung und Verkauf zu schaffen. Diese Idee ist nach den Erfahrungen von Christine Jostock voll und ganz aufgegangen. Das Institut ist von außen gut sichtbar und wird auch gut wahrgenommen. Nach dem Umbau kamen neue Kunden, die sich sehr freuten, dass es jetzt in Trier ein Babor-Kosmetikinstitut gibt. Dabei war sie genau an dieser Stelle schon seit über 15 Jahren präsent, nur eben weniger auffällig.

 

Gesichtsbehandlungen sind der Umsatzbringer
Das Angebot umfasst die ganze Palette der Babor-Anwendungen für Gesicht und Körper. Dazu kommen noch Permanent Make-up und apparative Methoden wie Microdermabrasion, Ultraschall und Needling. Gesichtsbehandlungen sind sehr gefragt und machen etwa 80 Prozent des Umsatzes aus. Der Anspruch der Inhaberin ist es, nicht irgendwelche Anwendungen zu verkaufen, sondern die Kundin zu beraten und ihr genau die Behandlung zu empfehlen, die zum aktuellen Zeitpunkt ideal für ihre Haut ist. In der Regel läuft eine Behandlung folgendermaßen ab: Im Terminkalender wird nur die Gesichtsbehandlung und die Uhrzeit eingetragen. Zu Beginn führt die Mitarbeiterin einen kurzen Hautcheck durch und unterbreitet der Kundin drei Behandlungsvorschläge, unter denen sie wählen kann. Bei Neukunden werden vor einem Termin 30 Minuten für Hautanalyse und Beratung eingeplant. Zur Verfügung stehen dabei neueste Hautanalysegeräte, um bei Bedarf die Pflegezustände dokumentieren zu können. Aber auch für besondere Stammkunden wird zusätzliche Zeit vorgesehen, um den Kontakt zu pflegen und um ihnen das Gefühl von Wertschätzung zu vermitteln.

Produkteinkauf ohne Behandlung ist erwünscht
Von anderen Kosmetikinstituten unterscheidet sich das Babor Beauty Spa dadurch, dass es erwünscht und auch vorgesehen ist, dass Kunden unangemeldet ins Institut kommen können, im Sortiment stöbern und wie in einer Parfümerie einkaufen, ohne sich behandeln zu lassen. Für die Theke und den Verkauf gibt es allerdings trotzdem keine separaten Mitarbeiterinnen. Die Behandlungszeiten sind so gestaffelt, dass immer eine Mitarbeiterin sich gerade zwischen zwei Behandlungen befindet, Vor- oder Nachbereitungsarbeiten durchführt und diese dann ohne Probleme unterbrechen kann, um einen Kunden, der einfach mal hereinkommt, zu beraten oder auch um ans Telefon zu gehen.

Wie andere gut eingeführte Institute ist Christine Jostock auf Wochen im Voraus ausgebucht. Dabei werden Behandlungstermine jedoch so „luftig“ geplant, dass für Stammkunden immer kurzfristig ein Termin frei gemacht werden kann. Sollte sich jemand für einen kurzfristigen Termin interessieren, wird dieser zunächst auf die Warteliste gesetzt. Der Wunschtermin wird notiert und dann geprüft, wie dem entsprochen werden kann. Ist dieser eingeplant und kann bestätigt werden, meldet sich eine Mitarbeiterin bei der Kundin. Diese Zeitspanne hat für das Institut mehrere Vorteile: Die Kundinnen merken, dass dies nicht selbstverständlich ist und dem Team von Christine Jostock einiges an Bemühungen abverlangt. Die Wertigkeit von kurzfristigen Terminen wird dadurch sichergestellt. Außerdem stärkt die Vorgehensweise die persönliche Bindung, da es sich um einen speziellen Service handelt. Und die Warteliste ist auch eine gute Möglichkeit, Stornos abzufangen und ungeplante Leerzeiten weitestgehend zu umgehen.

Die Kunden lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: Den einen kann es nicht lange genug dauern, sie wollen möglichst lange liegen und entspannen. Den anderen kann es gar nicht schnell genug gehen, da muss alles schnell und effektiv sein. Dann gibt es noch jene Kunden, die zu Christine Jostock kommen, weil von ihr die gesamte Palette der professionellen Kosmetik angeboten wird. Sie wünschen sich eine professionelle Beratung und nicht nur das, was im Moment angesagt ist.

Ausbildung im dualen System
Das Team von Christine Jostock besteht aus sechs Mitarbeiterinnen in Vollzeit und einer Auszubildenden im dualen System. Mit dabei ist seit kurzem auch ihre Tochter, die in guter Handwerkstradition den Beruf auswärts gelernt hat und erst mit Berufserfahrung in den elterlichen Betrieb einstieg. Mit dem dualen Ausbildungssystem hat Christine Jostock 2004 begonnen und engagiert sich seitdem sehr dafür. Prägend für sie war, dass sie selbst zu Beginn ihrer Berufstätigkeit erfahren durfte, wie toll es ist, von einem erfahrenen Mentor gut ins Berufsleben begleitet zu werden. Die dual ausgebildeten Kosmetikerinnen wissen ihrer Erfahrung nach einfach mehr. Kosmetikerin sei eben kein Beruf, den man so eben in wenigen Wochen lernen kann, fügt sie hinzu. Ein großes Problem in der dualen Ausbildung der Kosmetikerinnen entsteht aus der geringen Anzahl der Ausbildungsstellen. Deswegen sind die Kosmetikerinnen in der Berufsschule häufig in die Friseurausbildung integriert, was Probleme mit den Ausbildungsinhalten verursacht. Dazu kommt, dass es grundsätzlich nur wenig Berufsschulen gibt, die Kosmetikerinnen-Klassen unterrichten. Dies hat einen weiten Schulweg für die Azubis zur Folge.
Großen Wert legt Christine Jostock auch auf die regelmäßige Fortbildung ihrer Mitarbeiterinnen. Jede besucht pro Jahr, zusätzlich zu den internen Schulungen, drei bis vier Fortbildungen von externen Trainern. Diese Fortbildungen müssen sich jedoch ins Angebotsprogramm des Instituts einfügen. Beispielsweise waren die Mitarbeiterinnen im letzten Jahr beim Make-up-Seminar mit Peter Schmiedinger und besuchten das Needling-Seminar von Babor. Wichtig ist dabei, dass nicht „stille Post“ gespielt wird, einer besucht das Seminar und teilt das, was er verstanden hat den anderen mit, sondern alle bekommen die Informationen aus erster Hand.

Neukundengewinnung on- wie offline
Neue Kunden gewinnt die Institutsinhaberin vor allem durch Mund-zu-Mund Propaganda. Außerdem werden Freundschafts- und Bonuskärtchen verteilt und die Internetseite laufend aktualisiert. Anzeigen schaltet die clevere Geschäftsfrau in regionalen Hochglanz-Magazinen, weil hier die Möglichkeit besteht, sich zusätzlich zur reinen Anzeige auch redaktionell darzustellen. Daher ist die Kooperation mit gedruckten Magazinen für sie ideal, um Neuigkeiten zu kommunizieren. Facebook wird ebenfalls genutzt, hat aber eher eine untergeordnete Rolle und dient hauptsächlich der Kommunikation von aktuellen Meldungen mit schneller Verfallszeit. Gepflegt wird Facebook durch die Tochter und die Mitarbeiter.
Mehrmals im Jahr führt sie Aktionen im Institut durch beispielsweise einen kleinen Weihnachtsempfang oder einen Ostermarkt mit einem Glücksrad, an dem die Kundinnen tolle Produkte gewinnen können. Bei solchen Aktionen bringen sich auch die Mitarbeiterinnen gerne ein. Sie gestalten zum Beispiel das Glücksrad oder backen Weihnachts-Plätzchen.
Die eigentliche Kundenbindung von Christine Jostock ist sie selbst. Sie versteht es in perfekter Weise die Kunden auf allen Ebenen zu verwöhnen. Ihre herausragende Eigenschaft ist Großzügigkeit, egal ob sie kurzfristige Behandlungstermine möglich macht, ob sie extra Parkplätze für ihr Institut anmietet, die die Kunden während der Behandlung, aber auch beim daran anschließenden Einkauf nutzen können, oder ob bei Events im Institut kleine Überraschungen bereitgehalten werden – es ist die offene und großzügige Art, mit der sie ihre Kunden begeistert.

01.03.2016; Quelle: kosmetik&pflege Fachmagazin 1/2016

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    Im alten Schulhaus, Hauptstraße 44,
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