Rundum schön in kürzester Zeit:

Pflege, Pediküre, Maniküre – die moderne Frau steht in Sachen Kosmetik ständig vor einer Herausforderung. Um gepflegt auszusehen, muss sie viel Zeit investieren. Zeit, die sie aufgrund von Beruf und Familie häufig nicht hat.

Auf diese Bedürfnisse hat sich Martina Schwieger mit ihrem Institut im Hamburger Stadtteil Harvestehude eingestellt und ist damit äußerst erfolgreich.

I m ersten Stock eines herrlichen Altbaus in Hamburg Harvestehude befindet sich das Kosmetikinstitut von Martina Schwieger. Es erstreckt sich über eine Etage und hat 190 m2. Mit vier sehr gut ausgebildeten Kosmetikerinnen, die alle auch bei Hautärzten gelernt haben und medizinisch geschult sind, bedient sie eine Klientel, die aus den besten Hamburger Häusern kommt. Dementsprechend hoch ist das Serviceniveau. Eine Mitarbeiterin, die als Make-up-Artist bei YSL und Chanel ausgebildet wurde, ist zum Beispiel nur für den Empfang sowie das Make-up zuständig und hält alles Organisatorische von dem Team fern. »Alle anderen Mitarbeiterinnen können alles: Maniküre, Waxing und Gesicht. So muss es auch sein, da es sich ansonsten nicht rechnet und es wäre wirtschaftlich sehr viel schwieriger, wenn ich Spezialistinnen einsetzen würde«, erklärt Martina Schwieger. Alle Räume verfügen über 20 bis 25 m2, sind lichtdurchflutet und die Fenster können weit geöffnet werden. Die Deckenhöhe des Altbaus unterstützt den großzügigen Eindruck. Beim Interieur hat die kreative Inhaberin selbst Hand angelegt und vieles entworfen. Die Bilder ihres Mannes, der Künstler ist, schmücken die Wände, ansonsten sind die Räume eher pur gehalten. Damit soll die dermatologische Ausrichtung auch optisch unterstrichen werden. Poster von Kosmetikfirmen sucht man vergebens. Unten im Eingangsbereich des Hauses liest man nur den Namen »Martina Schwieger« ohne weitere Hinweise. So ist gewährleistet, dass die Kunden in Ruhe behandelt werden können und es nicht ständig klingelt. »Auf Hintergrund- und Entspannungsmusik oder Vogelgezwitscher verzichte ich ganz. Wenn die Kundin es wünscht, spiele ich gerne klassische Musik«, sagt Martina Schwieger schmunzelnd.

Auf dem Weg in die Selbständigkeit

Bevor sie ihr eigenes Institut eröffnete, hat die gebürtige Lübeckerin das Skin Biology Center, kurz SBC, von Prof. Dr. Volker Steinkraus in Hamburg aufgebaut und einige Jahre erfolgreich als Geschäftsführerin geleitet. Dabei kam ihr auch ihre mehrjährige Tätigkeit als Kosmetikerin bei Marlies Möller und im Hotel Vier Jahreszeiten zugute. Martina Schwieger wusste schon im Alter von 12 Jahren, dass sie diesen Beruf ergreifen will und hat sich ihre Ausbildung selbst erarbeitet. Zur heutigen Ausbildungssituation von Kosmetikerinnen in Deutschland hat sie ihre eigene Meinung: »Ich bin gegen Kosmetikfachschulen und weiß, dass ich mich mit Aus-sagen dieser Art aus dem Fenster lehne. Es sind schon einige mit der Bitte eine Schule zu gründen an mich herangetreten. Ich liebe junge Menschen sehr, aber die Kosmetikschülerinnen können, wenn sie von der Schule kommen, so gar nichts. Sie wissen nicht, wie sie auf Zeit arbeiten, sie können nicht die Hand geben und sich nicht mit den Kunden unterhalten. Ich bin davon überzeugt, dass wir in fünf Jahren keine Kosmetikfachschulen mehr haben werden. Bei mir wird nur noch im dualen System ausgebildet, alles andere lehne ich ab. Gut ist die Mittlere Reife, besser noch das Abitur, ohne das eine oder das andere geht es heute einfach nicht mehr.« Entsprechend lautet auch ihre Empfehlung für junge Frauen, die gerne Kosmetikerin werden wollen: Eine dreijährige Ausbildung im dualen System und dann auf jeden Fall mindestens zwei bis drei Jahre eine Festanstellung bei einem Dermatologen anstreben. Vor der Selbstständigkeit sollte man noch fünf bis zehn weitere Jahre Berufserfahrung sammeln. »Man bekommt beim Dermatologen auch den betriebswirtschaftlichen Bereich ausgezeichnet vermittelt und man muss einfach sehr viel lernen, um die dermatologische Sprache zu verstehen. Danach ist absolut alles machbar – dermatologisch ausgerichtetes Personal, das ist für mich die Zukunft«, erklärt die versierte Kosmetikerin.

Zwei Stunden für die Schönheit

In nur zwei Stunden bekommt eine Kundin bei Martina Schwieger eine medizinische Gesichts- und Dekolleté-Anwendung, eine Jet Peel-Behandlung, Maniküre sowie Pediküre. »Die Kunden haben heute einfach keine Zeit mehr. Manchmal arbeiten wir sogar zu dritt an einer Kundin. Dadurch ist sie nach zwei Stunden und nicht nach drei bis vier Stunden komplett fertig«, erläutert die Inhaberin. Ihre Kundinnen schätzen diesen in Hamburg einmaligen Service, der ergänzt durch Spättermine bis 21 Uhr optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Daneben hat die Qualität der verwendeten Kosmetikprodukte im Institut höchste Priorität. Hier kommen ausschließlich dermatologische Pflegeprodukte mit hochwirksamen Inhaltsstoffen zum Einsatz. In Kombination mit einer umfangreichen Beratung und einer den Jahreszeiten entsprechenden Pflege sorgen diese für eine sicht- und fühlbar schönere Haut. Die Haut ihrer Kundinnen langfristig zu verbessern, das ist das Ziel von Martina Schwieger und ihrem Team. Ihre Kundinnen sollen auch ohne Make-up gerne das Haus verlassen. Ob Pigmentstörungen, Falten, Probleme in der Menopause oder Rosacea – eine genaue Analyse bildet den Auftakt jeder Behandlung, die anschließend genau auf die jeweilige Haut abgestimmt wird. Hier gleicht kein Pflegeprogramm dem anderen.

Von der Menopause bis zu individuellen Befindlichkeiten

»Bei uns ist es ähnlich wie beim Psychotherapeuten, das erste Gespräch ist das entscheidende«, betont die Fachfrau. Bei einer Neukundin wird vor allem auch der Hormonstatus erfragt, also ob sie zum Beispiel in der Menopause ist und Hormone einnimmt. Denn die Haut und das Haar werden dünner. Dieses Gespräch und die Analyse des Istzustandes der Haut sowie des Fett- und Feuchtigkeitsgehaltes sind wichtig und erfordern eine hohe Konzentration von der Kosmetikerin. Kunden, die wöchentlich kommen, werden jedes Mal und vor jeder Behandlung nach ihrem Zustand gefragt. Das kann ein »Lass mich in Ruhe, ich will nur entspannen« sein oder auch ein »In dieser Woche bin ich sichtbar gealtert, was können wir tun«. Die Kundin bei ihrem Leidensdruck an diesem Tag ab- zuholen und sich darauf einzulassen, ist etwas ganz Wesentliches und deswegen wird diese Frage vor jedem Termin gestellt. Martina Schwieger führt u. a. die Marken Murad (damit ist sie die einzige in Deutschland, die die beratungsintensive Marke anbietet), Med Beauty Swiss, Valmont und mesoestetic. »Ich verwende für die dermatologischen Produkte gerne den Begriff >Skinceuticals<. Für mich ist die hohe Konzentration der medizinischen Wirkstoffe von großer Bedeutung. Um das zu erkennen, lese ich Studien, wissenschaftliche Abhandlungen und Wirksamkeitsnachweise. Ohne diese Angaben haben die Marken bei mir keine Chance. Wir entscheiden in der Regel im Team und testen alles selbst über ein gutes Vierteljahr hinweg. Ich schaue auch immer nach, was es dazu gerade im Ausland, vor allem in den USA, gibt. Die Amerikaner sind sehr viel weiter in der hochwirksamen Hautpflege als wir«, schildert Martina Schwieger ihre Vorgehensweise. Das Institutsangebot ist eher klassisch. Zu den beliebten Facials gehören Treatments, die Pigmentflecken, Akne und einen fahlen oder rauen Teint behandeln. Daneben gibt es auch noch Special Face Treatments. Martina Schwieger ist zum Beispiel auf Dermamelan spezialisiert. Das ist eine Depigmentierungsbehandlung von mesoestetic, mit der sie gute Ergebnisse erzielt. Produkte, die die Kosmetikerin nicht überzeugen, nimmt sie wieder aus dem Angebot.

Beste Qualität mit erstklassigen Mitarbeitern, Produkten und Geräten

 Die Behandlungen dauern im Durchschnitt zwei Stunden. 135,- Euro ist der Basispreis für ein einstündiges Treatment. Für Mesoeclat von mesoestetic kann sie bei einer einstündigen Anwendung sogar 270,- Euro ansetzen, da hierbei mit überzeugenden Wirkstoffen und Behandlungskonzepten gearbeitet wird. »Wenn man dieses Preissegment bedient, dann braucht man die besten Mitarbeiter, die besten Marken und die besten Geräte. Und ohne Heimpflege geht gar nichts«, bekräftigt die clevere Geschäftsfrau. Man kann einer Kundin gut vermitteln, dass nur durch einen alle vier Wochen angesetzten Termin im Institut keine Hautbildverbesserung möglich ist, und dass sie zu Hause einfach weiter pflegen muss. Die Preisempfehlungen von mesoestetic sind realistisch und umsetzbar. Der Preis spielt für die Kundin von Martina Schwieger keine Rolle, aber er muss ihr so erläutert werden, dass sie ihn verstehen und akzeptieren kann. Einzelne Maniküre- und Pediküre-Termine gibt es nicht, sondern nur im Paket mit einem Face Treatment. Als apparatives Gerät setzt Martina Schwieger auf den Jet Peel. Dieser wirkt mittels flüssiger Salzkristalle, die über Wasserdruck aufgetragen werden und die oberen Hautschichten abtragen. Die konventionellen Mikrodermabrasionen arbeiten eher mechanisch. Das ist bei bindege websschwachen Hautbildern nicht tief und nicht stark genug. »Geräte sollten sich von der Kalkulation her schnell bezahlt machen, nach möglichst einem halben Jahr oder sogar früher. Wir haben gemeinsam im Team überlegt, wie oft wir das Gerät einsetzen können und welche Kundinnen sich davon überzeugen lassen«, berichtet die umsichtige Fachfrau. Der Verkauf von Accessoires spielt eine wichtige wirtschaftliche Rolle im Institut. Denn die Margen werden mit 300 Prozent kalkuliert und die Inhaberin hat ein Händchen für Accessoires. Es gibt bei ihr die schönen Dinge, die man nicht an jeder Ecke erhält. Die Kundinnen lassen sich gerne damit überraschen. Ein tolles T-Shirt oder ein angesagter Modeschmuck – die Kundin benötigt nicht alle 14 Tage eine neue Creme, aber hübsche Accessoires immer gerne und sei es nur als Geschenk für eine liebe Freundin.

Im Trend – Behandlungen mit sichtbarem Effekt

Die Kunden von heute haben keine Lust mehr auf Wellness und pure Entspannung. Sie wollen von der Liege aufstehen und sofort Resultate sehen. Die Nachfrage nach aggressiven Behandlungen, die wirklich sichtbar sind, wächst. Das sind die Erkenntnisse aus dem Institutsalltag von Martina Schwieger. Dazu kommt, dass die Kunden überhaupt keine Zeit mehr haben, alles muss gemacht werden, alles muss schnell gehen. Im Institut ist es eher die berufstätige Frau, die erreichen will, dass man ihr die Erschöpfung nicht ansieht. »Das hat sich völlig verändert. Die Nachfrage einer Neukundin, die zu uns kommt, ist heute in der Regel: Ich bin um die 50, ich bin erschöpft, Hochwertige Accessoires sind im Institut ein tolles Zusatzgeschäft ich will was tun. Richtig effektive Behandlungen und Kontinuität in der Betreuung durch uns ist die Folge. Die Damen kennen sich aus. Sie wissen zum Beispiel genau wie Salicylsäure wirkt, was der Wirkstoff Vitamin C bedeutet und welche Rolle der Sonnenschutz in der Tagescreme spielt. So eine Kundin will qualifiziert behandelt werden, alle anderen gehen ins Nagelstudio.« Die Kundin im Martina Schwieger Institut ist zwischen 30 und 50 Jahre alt, berufstätig, trägt Verantwortung, hat Stress, ist anspruchsvoll, fordernd und im Auftreten sehr selbstbewusst. Das Zeitproblem ist dabei fast immer die größte Herausforderung für Martina Schwieger und ihr Team: »Der Zeitdruck ist das allerschwierigste, am liebsten alles gleich, und zwar in der Hälfte der Zeit. Das fordert auch uns und unsere Energien, denn wir müssen extrem bei der Sache sein. In der Regel behandeln wir vier Kundinnen am Tag.« Kein Wunder, dass sich Martina Schwieger immer mal wieder zurückziehen muss um Energie zu tanken. Dabei helfen ihr Ruhe und Einsamkeit: »Ich liebe Menschen, brauche aber nach dem fordernden Miteinander, den mein Beruf mit sich bringt, meine Meditationen, die Stille und die Natur.«

 

23.11.2015; Quelle: mecical skincare guide 2015

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