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Nicht nur große Institute oder üppige Spa-Landschaften stehen in der Gunst der Kundinnen und Kunden weit oben. Auch die kleinen, feinen Einrichtungen können sehr erfolgreich sein und mit stimmigen Konzepten überzeugen. Abhängig ist dieser Erfolg vom Zusammenspiel vieler schlüssig aufeinander abgestimmter Faktoren.

Dort die Behandlungsliege, daneben ein, zwei Schränke und die Wand „irgendwie bunt“ – derlei Überlegungen stellen maximal einen ersten Schritt in Richtung Konzept dar. Doch wenn die Einrichtung im Kosmetikinstitut harmonisch sein soll, muss das Konzept dahinter schon ausgereift sein. Der Designanspruch an einen eingerichteten Raum hat sich im Laufe der Jahre bei den Konsumenten stark verändert. Geschmackvolle Raffinesse hat pure Funktionalität abgelöst. Zudem muss der Kunde sich wohlfühlen und Vertrauen aufbauen können. Am Raumkonzept oder am Interieur zu sparen, ist daher der falsche Einstieg.

 

Der optimale Standort

Bevor die Raumgestaltung geplant werden kann, muss das optimale Ladenlokal gefunden werden. Hier gilt: sich Zeit lassen und abwägen, nicht direkt in „das Eine“ verlieben, sondern Alternativen sammeln. Eine gute 1b-Lage, in einem sozial lukrativen Umfeld ist optimaler, als ein Ladenlokal in einer 1a-Lage mit exorbitanter Raummiete.

Eine wichtige Frage vor der Gestaltung oder Neugestaltung lautet: „Was will ich durch die Einrichtung meines Instituts vermitteln?“ Schließlich macht es einen großen Unterschied, ob Sie sich auf Naturkosmetik, Medical Beauty oder auf das Thema Make-up und Styling spezialisiert haben. Jede Ausrichtung erfordert eine innengestalterische Style-Linie, die mit den passenden Materialien harmonieren muss. Ist die Richtung klar definiert, haben Sie die Basis, auf der Sie eine erfolgreiche Planung aufbauen können. Denn Corporate Design und Corporate Identity gehören zusammen.

 

Es gilt, potenzielle Kunden auf das Institut aufmerksam zu machen.

 

Die Raumaufteilung

Bezüglich der Gestaltung unterschiedlich geschnittener Räume gibt es verschiedene Lösungsvorschläge. Längliche Räume lassen sich beispielsweise mithilfe von Raumteilern wunderbar strukturieren. Auch ein hochwertiger Flächenvorhang – zum Beispiel bedruckt mit Ihrem Logo – kann den Raum optisch verkürzen. Sind die Räume besonders klein und ist kein separater Verkaufsraum vorhanden, empfiehlt Fine Line z.B. den Einsatz von Schränken mit bedruckten Rollos. Das hat den Vorteil, dass die Kundin beim Betreten des Raumes und während der Behandlung alles strukturiert und aufgeräumt vorfindet. Nach der Behandlung und bei der Beratung können Sie die Rollos dann elektrisch hochfahren lassen und der Kundin die Ware übersichtlich präsentieren. Auch beim Schaufenster gilt es zu beachten: Verwehren Sie nicht den Einblick in Ihr persönliches Juwel! Eine interessante, atmosphärische Beleuchtung und ein Schaufenster machen Eindruck und ziehen die Blicke auf sich. Jeder potenzielle Kunde soll auf Ihr Institut aufmerksam werden. Dies gelingt nicht durch ein verschlossenes Schaufenster.

 

Vorn hell, hinten „smooth“

In Sachen Gestaltung kommt es auf die Gegebenheiten vor Ort an: Wie viele Räume sind vorhanden, wie sind sie geschnitten? Der Empfangsbereich sollte leicht zugänglich und einladend platziert sein, die Kundin soll sich schließlich willkommen fühlen. Vor allem gilt: Überfrachtung und ein Durcheinander von Waren und Marken sind tabu. Planen Sie immer nach dem Motto „Vorn hell und hinten smooth, also ruhig und fein“. Im hinteren, nicht einsehbaren Bereich des Instituts – also dort, wo die Treatments stattfinden – herrscht stets Diskretion. Hier sollte leise gesprochen und mit sanfter, schmeichelnder Beleuchtung gearbeitet werden. Im Treatment-Bereich ist eine sogenannte Cocooning-Atmosphäre wichtig, denn hier geht es rein um Entspannung. Die Kabine sollte stimmungsvoll ausgestattet sein, mit sanftem Licht und harmonisch aufeinander abgestimmten Farben.

 

Design, Hygiene und Funktionalität

Bei der Wahl der Möbel kommt es neben der Optik auch auf Funktionalität und Hygiene an. Hier eignen sich selbst einziehende Schubladen ohne Griffe – mit sogenannten Tip-on-Beschlägen. Diese öffnen sich nach leichtem Antippen wie von selbst und vermeiden, dass Cremefinger ihre Spuren hinterlassen. Dank hochwertiger Schichtstoffe sind heutzutage auch die Oberflächen leicht zu pflegen und zu säubern.

Um Warenumsatz generieren zu können, muss der Kunde die Produkte nicht nur sehen können, sondern sie auch anfassen dürfen. Denn Warenpräsentation bedeutet nicht, dass der Kunde weit entfernt eine luxuriöse Verpackung bestaunen darf. Hat der Kunde das Produkt seiner Wahl schon in der Hand, wird er es in den meisten Fällen kaufen und nicht zurücklegen. Ist es für ihn jedoch „unerreichbar“, wird er es auch nicht kaufen.

 

Kein „Color-Crashing“ bitte

Die Farbwahl und auch die gewählte Dekoration hängen maßgeblich von Ihrer Kernkompetenz ab. Arbeiten Sie fast ausschließlich mit Naturkosmetikprodukten? Dann sollten Sie zu Grün-, Braun- oder Beigetönen greifen. Ein Institut mit Schwerpunkt auf apparativer Kosmetik sollte eher auf technische Klarheit setzen und medizinisch clean wirken. Wer mit einem bestimmten Produktdepot arbeitet, ist außerdem gut beraten, die Farbe dieser Marke im Institut aufzugreifen. Das schafft Kompetenz und Seriosität und wirkt feiner als ein bunter Farbenmix.

Trendfarben existieren heute nicht mehr; der Trend ist Individualität! Welche Farbe auch immer den Ton angibt: Sie sollte immer mit anderen Elementen im Raum korrespondieren, zum Beispiel den Bildern, den Textilien oder mit den Farben der Verpackungen.

 

Kontaktadresse

  • spa business verlag GmbH,
    Im alten Schulhaus, Hauptstraße 44,
    D - 73105 Dürnau
     
  • Tel.: +49(0) 71 64 - 14 71 61
    Fax: +49(0) 71 64 - 14 72 15


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