Behandlung Caviar Gold INternet

Kaviar und Gold – zwei Wirkstoffe, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch vereint sie eine Gemeinsamkeit: der Inbegriff von ultimativem Luxus. Doch was ist dran an den sagenumwobenen Wirkweisen und sind sie heute noch relevant für die Kosmetikindustrie?

Kaviar, das schwarze Gold der Meere, gilt als der Luxus-Inhaltsstoff im Kampf gegen das Altern. Dabei geht der Name Kaviar auf einen iranischen Volksstamm zurück, der am Kaspischen Meer lebte. Diese Volksgruppe war für ihre Körperkraft bekannt und aß viel Störrogen. Das zubereitete Störei bezeichneten sie als Chav-Jar, „Kuchen der Kraft“.

Doch lässt sich dies auch auf die moderne Kosmetik übertragen? Fest steht: Die schwarzen Kügelchen verleihen nicht nur Körperkraft, sie stärken auch die Hautbarriere und schützen die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die enthaltenen Proteine und Mineralien sorgen zudem für einen regulierten Feuchtigkeits- und Mineralstoffhaushalt der Haut. In Summe bewahrt Kaviar somit die Haut vor vorzeitiger Hautalterung.

 

Kaviar hilft dabei, Hygiene-Patzer auszubügeln.

 

Kaviar – der Schutzschichtbildner

Doch es ist insbesondere die Stärkung der Hautbarriere, die Kaviar als Inhaltsstoff so besonders macht. Die Hautreinigung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, doch wir alle haben Kunden, die es mit starker Reinigung und Peeling ein wenig übertrieben haben. Denn die kumulative Exposition der Haut durch anionische Tenside und deren Rückstände, kann zu einer Schädigung der Hautbarriere führen. Hier wirkt das schwarze Gold regelrecht als Wundermittel. Die im Kaviar enthaltenen Proteine können die Tensidmoleküle an sich und die Keratinschicht der Haut binden, und bilden so eine Schutzschicht vor aggressiven, chemischen Substanzen und schädlichen Umwelteinflüssen.

 

Nicht nur der Glanz wirkt…

Das glänzende Edelmetall Gold hingegen nutzen wir in der Kosmetik häufig in seiner kleinsten Form, dem sogenannten kolloidalen Gold. Hierfür werden mithilfe eines Elektrolysegeräts, zwei Gold-Elektroden und destilliertem Wasser, die Goldteilchen auf rund 3.500 °C erhitzt, um eine tiefrote Lösung zu erzeugen. Durch seine lichtreflektierenden Eigenschaften sorgt das Gold für eine sofortig gesteigerte Ausstrahlkraft und kaschiert gezielt kleine Fältchen. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf die Sauerstoffversorgung und den Feuchtigkeitshaushalt der Haut aus. Doch damit nicht genug. Eine neue Studie der Korea University hat entdeckt, dass kolloidales Gold auch auf die Glykationsprozesse der Haut und die daraus resultierende Schädigung des Kollagens einen positiven Einfluss nimmt. Schon lange weiß man, dass die Abbauprodukte der Glykationsprozesse, die sogenannten AEGs, in der Haut für die chronologische Hautalterung und den Kollagenverlust verantwortlich sind. Kollagene sind wichtige Proteine für die Haut, da sie für die Struktur und Funktion der extrazellulären Matrix in der Dermis verantwortlich sind. Die Anreicherung von AEGs im Kollagen führt zum Strukturverlust und Abbau des Kollagens, was wiederum zur Hautalterung führt. Die Studie zeigt zusammengefasst, dass der Einsatz von kolloidalem Gold diese Prozesse verlangsamen kann. Gold ist also nicht nur dank seiner glänzenden Eigenschaften ein toller Inhaltsstoff in der Kosmetik, es erhält die Struktur der Haut und kann so deutlich verjüngend wirken.

 

Die beiden Powerstoffe werden in der Branche gefeiert

 

 

Doch wie setzen wir diese beiden Wirkstoffe heute in einer Behandlung oder Produktserie sinnvoll ein? Um beide Inhaltsstoffe richtig zur Wirkung zu bringen, muss sowohl die Zusammenführung als auch die Umsetzung von Behandlung und Produkten übereinstimmen. Haben wir heute noch alte Kaviar-Produkte als ausgemachte Silikonbomben, vollgestopft mit PEGs, Mineralölen und Parabenen im Kopf, so ist auch an Neu-Formulierungen der „Frei von … „–Trend nicht vorbeigegangen. Neue Serien welche Kaviar und Gold als Hauptinhaltsstoffe nennen, gehen häufig mit einem nachhaltigen Anspruch einher. „Luxus? Ja bitte, aber nachhaltig so weit es geht!“, lautet hierbei der Trend der letzten Jahre. Natürlich wollen wir uns selbst verwöhnen und unsere Haut ordentlich versorgen. Gleichzeitig rücken Umweltkatastrophen und Klimaerwärmung andere Themen in den Vordergrund. Viele konventionelle Firmen schaffen es mittlerweile sehr gut, den Verbraucher dort abzuholen wo er auch wirklich steht. Die Umstellung von Texturen und Produkten auf Mikroplastik-, Silikon- und Mineralölfrei, ist hier häufig der erste Weg um Kunden ins „grüne“ Licht zu führen. Mittlerweile sind Labore und Kosmetikwissenschaftler so weit, dass man diese Zusatzstoffe auch nicht mehr vermisst. Die neuen Kaviar-Serien, die auf den Markt kommen, zeigen dies besser denn je. Geschmeidige, zarte Texturen und ein gepolstertes Hautbild verdrängen die alten Produkte, die sich doch meist wie Zinksalbe auftragen ließen und rein durch die Parfümierung den letzten Hauch von Luxus gewährleisten sollten. Nachhaltigkeit muss längst nicht mehr auf die Kosten von Performance gehen. Hatte man in vergangenen Zeiten lediglich auf Kaviar und Gold als Inhaltsstoffe gesetzt, sehen wir heute immer mehr fundierte Formulierungen mit Trendwirkstoffen wie Maca-Peptiden, Ceramiden oder der Parakresse, um die Wirkweisen von Kaviar und Gold zu unterstützen und die beiden altbewährten Wirkstoffe in ein neues Zeitalter zu führen. Richtig eingesetzt und kombiniert haben diese beiden Powerstoffe also nichts an Relevanz eingebüßt und sind heute schöner, besser und aktueller denn je in der Kabine und in der Heimpflege.

 

 

Autor: Lukas Budweiser / Trainer Malu Wilz Beauté GmbH

 

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